Aufschlag — Seite, Spieler und Reihenfolge

Der Aufschlag ist kein freier Schlag. Wer aufschlägt, von wo und in welcher Reihenfolge — das alles ist genau geregelt, und wenn es schiefgeht, kann die Folge unterschiedlich ausfallen.

Falsches Aufschlagfeld. Ein Aufschläger bleibt versehentlich auf derselben Seite stehen und schlägt noch einmal von dort auf. Sobald der Fehler auffällt, wird korrigiert; alle vorher gezählten Punkte bleiben gültig. Hat es schon einen Aufschlagfehler gegeben, zählt dieser Fehler — der Spieler hat dann noch einen Aufschlag. Regel 6, Punkt 7.

Falscher Spieler. Der Partner hätte aufschlagen müssen, doch der andere hat geschlagen. Der eigentlich fällige Spieler übernimmt sofort, alle Punkte bleiben gültig — aber anders als bei der falschen Seite: ein schon gespielter Aufschlagfehler zählt jetzt nicht. Ist das Spiel schon vorbei, behält es die geänderte Aufschlagfolge bis zum Satzende. Regel 6, Punkt 9.

Die Rückschlag-Reihenfolge. Im Rückschlagpaar nimmt der Falsche an, und es fällt erst mitten im Spiel auf. Der Unterschied zum Aufschlag: Es wird nicht sofort korrigiert. Das laufende Spiel wird in der vertauschten Aufstellung zu Ende gespielt, erst ab dem nächsten Spiel gilt wieder die zu Satzbeginn gewählte Ordnung. Regel 8, Punkt 4. Grundlage: Das Rückschlagpaar wählt bei Satzbeginn, wer anfängt, und dieser Spieler nimmt weiterhin den ersten Aufschlag an — außer eben, dieser Fehler wird entdeckt. Dann wird das gerade laufende Spiel mit den vertauschten Positionen zu Ende gespielt, und es wird mit dem nächsten Spiel neu sortiert.

Volleys im Padel

Volleys sind im Padel erlaubt — Regel 14, Buchstabe a nennt den Volley ausdrücklich als korrekte Rückgabe. Ausgeschrieben verboten ist er an zwei Stellen: beim Rückschlag (Regel 8, Punkte 1 und 5) und bevor der Ball das Netz überquert hat (Regel 13, Buchstabe f). Dass es genau zwei Stellen mit Volley-Verboten sind, ist unsere Zählung, keine Angabe des Regelwerks — die Regel selbst nennt nur, dass sie an diesen beiden Stellen nicht erlaubt sind.

Aufschlag — Bereitschaft, Volley und Grenzfälle

Den Aufschlag nicht volley nehmenBeim Return gilt diese Reihenfolge: Aufschlag, Aufsprung im Aufschlagfeld, dann Rückschlag. Diese Grafik beschreibt nur den Return, nicht jeden späteren Schlag.AufschlagAufsprungReturn
Den Aufschlag nicht volley nehmenBeim Return gilt diese Reihenfolge: Aufschlag, Aufsprung im Aufschlagfeld, dann Rückschlag. Diese Grafik beschreibt nur den Return, nicht jeden späteren Schlag.

Nicht bereit. Der Aufschlag kommt, der Rückschläger hebt die Hand und ruft „nicht bereit!" — aber hat schon zum Schlag angesetzt. Wer versucht hat, zurückzuspielen, kann sich nicht mehr auf Unbereitschaft berufen. Hat der Rückschläger aber tatsächlich nicht geschlagen und kann das gezeigt werden, wird der Aufschlag wiederholt — und es gibt keinen Fehler. Das ist kein Recht auf unbegrenzte Zeit: Der Rückschläger schuldet dem Aufschläger, sich dem angemessenen Tempo anzupassen. Regel 6, Punkte 10 und 11; Regel 9, Punkt 2.a.

Der vollierte Return. Der Rückschläger nimmt den Aufschlag aus der Luft, weil der Ball hoch und langsam kommt. Das ist nicht erlaubt — der Aufschlag muss erst aufspringen. Wer ihn vorher mit dem Schläger berührt, verliert den Punkt an den Aufschläger. Regel 8, Punkte 1 und 5.

Aufschlag: Linie, Gitter und Tür. Der Aufschlag landet auf der Linie des Aufschlagfeldes — die Linie ist gut. Er springt auf und rollt ins Gitter — das ist Fehler, aber nur vor dem zweiten Aufsprung. Er springt auf und fliegt durch eine offene Tür hinaus — das ist ein Fehler, es sei denn, der Platz hat eine zugelassene Sicherheitszone und Außenspiel; in diesem Fall bleibt der Ball spielbar. Regel 7, Buchstaben c, e und f.

Netzband beim Aufschlag

Der Aufschlag streift die Netzkante oder einen Netzpfosten und fällt danach korrekt ins Aufschlagfeld. Das ist eine Wiederholung — ein „let" oder „net". Aber es kommt auf den Aufschlag an:

Beim ersten Aufschlag. Ein Netzroller beim ersten Aufschlag wird wiederholt, und der Aufschläger bekommt zwei neue Aufschläge. Regel 9, Punkte 1.a und 2.b.

Beim zweiten Aufschlag. Bei einem Netzroller im zweiten Aufschlag wird nur dieser zweite wiederholt. Regel 9, Punkt 2.c.

Besonderheit: Für das Let genügt die Netzberührung; das Gitter darf der Ball vor dem zweiten Aufsprung nicht berühren. Regel 9, Punkt 1.a.

Der Schlag gegen Wand und Gitter

Das Netz und das gegnerische Gitter. Wer Netz, Netzpfosten, das Halteseil des Netzes oder die gegnerische Platzhälfte samt deren Metallgitter berührt, verliert den Punkt — solange der Ball im Spiel ist (Regel 13, Buchstabe a). Die spanische Fassung nennt ausdrücklich das gegnerische Gitter, die englische stattdessen das Halteseil; vollständig ist nur, wer beides kennt.

Der Ball kann auf der gegnerischen Seite gegen Wand oder Gitter prallen und trotzdem im Spiel bleiben — aber nur unter Bedingungen, und der Unterschied zwischen vorher und nachher aufgesprungen ist entscheidend.

Contrapared gegen die eigene Wand. Der Ball ist hinter mir, ich spiele ihn absichtlich gegen die eigene Rückseite, damit er von dort über das Netz geht. Gegen die Wand ist das erlaubt. Gegen das Gitter verliere ich sofort den Punkt. Das Regelwerk kennt den Unterschied: Die Contrapared (Regel 14, Buchstabe b) nennt ausdrücklich die Wand „paredes". Der Gitterfehler kommt aus Regel 13.1.l, die auf der eigenen Seite alle Mallas, also Gitter, untersagt.

Direkt an die gegnerische Wand — ohne Aufsprung. Ein harter, flacher Schlag schlägt drüben gegen die Scheibe oder ins Gitter, ohne vorher den Boden berührt zu haben. Das ist Punktverlust. Der Ball muss auf der Gegenseite zuerst aufspringen. Regel 13.1.g. Die Gegenprobe: Springt der Ball drüben erst auf und trifft dann Wand oder Gitter, ist die Rückgabe korrekt. Regel 14, Buchstabe c.

Die Ecke. Ein Ball, der drüben genau in den Winkel zwischen Wand und Boden springt, ist ausdrücklich korrekt und bleibt im Spiel. Regel 14, Buchstabe i.

Netzkante im Ballwechsel. Mein Schlag streift die Netzkante oder einen Pfosten — danach zwei verschiedene Ausgänge: Fällt er danach ins gegnerische Feld, ist die Rückgabe korrekt. Schlägt er danach aber direkt an die gegnerische Wand oder ins Gitter, ist der Punkt verloren. Das ist im Tennis unbekannt und wird deshalb regelmäßig falsch gewertet. Regel 14, Buchstabe e (korrekt); Regel 13.1.h (verloren).

Ball in der Ecke nach meinem Schlag. Nach meinem Schlag springt der Ball drüben korrekt auf und geht danach ins Gitter oder bleibt auf der Mauerkante liegen. Bleibt der Ball nach korrektem Aufsprung im gegnerischen Feld im Gitter hängen, verlässt er den Platz durch ein Loch oder eine schadhafte Stelle des Gitters, oder bleibt er reglos auf der waagerechten Oberfläche einer Mauer liegen, ist der Punkt entschieden (Regel 15, Buchstaben a und b). Prallt er nach dem Aufsprung nur gegen Wand oder Gitter, bleibt er im Spiel (Regel 14, Buchstabe c); ohne Aufsprung greift Regel 13, Buchstabe g. Wer den Punkt bekommt, nennt Regel 15 nicht ausdrücklich — das ist unsere Folgerung.

Treffer, Doppelschlag und Schläger fällt

Aufschlag trifft einen Spieler. Der Aufschlag fliegt jemanden an — drei verschiedene Fälle:

Ball trifft einen Spieler im Ballwechsel. Ein Volley knallt einem Gegner an den Körper: Die getroffene Seite verliert den Punkt, und für den Schlagenden ist das ausdrücklich eine korrekte Rückgabe (Regel 14, Buchstabe a). Erwischt dagegen mein eigener Schlag meinen Partner, verliert meine Seite den Punkt (Regel 13, Buchstabe j) — mit einer korrekten Rückgabe hat das nichts zu tun. Eine Besonderheit: Die Verlustregel (Regel 13, Buchstabe k) nimmt den Schläger ausdrücklich aus („excepto la pala"), die Regel zur korrekten Rückgabe (Regel 14, Buchstabe a) nennt den Treffer auf den Schläger dagegen ausdrücklich mit. Beide Sätze stehen so im Regelwerk — wir geben sie wieder und leiten daraus keine Entscheidung ab.

Doppelter Ballkontakt. Der Ball rutscht auf dem Rahmen und wird im selben Zug ein zweites Mal getroffen — das kostet den Punkt, es sei denn, es geschieht in einer Bewegung und ändert die natürliche Ballrichtung nicht wesentlich. Regel 14, Buchstabe h.

Ein zweiter Fall, der oft verwechselt wird: Beide Partner schlagen den Ball, gleichzeitig oder nacheinander. Der Punkt ist verloren — außer einer trifft den Ball und der andere schlägt nur den Schläger des Partners. Dann hat nur der eine wirklich gespielt, und das ist erlaubt. Regel 13.1.o und die dort gedruckte Nota. Das ist der Fall, in dem zwei Partner instinktiv zuschlagen und einer ist schneller — der andere hat dann nur den Schläger des Partners geschlagen.

Schläger fällt aus der Hand. Beim Schmetterball rutscht der Schläger weg, oder die Sicherheitsschlaufe reißt — der Ball ist aber sauber gespielt und drüben. Punkt sofort verloren, unabhängig davon, ob der Schlag gut war. Regel 13.1.r.

Rauslaufen und zurückspielbar

Nicht alle Plätze haben Außenspiel, und wo es erlaubt ist, gibt es genaue Grenzen.

Ball fliegt aus dem Platz. Nach korrektem Aufsprung auf meiner Seite fliegt der Ball über die Umrandung hinaus. Über die Rückwand ist der Punkt auf jedem Platz sofort vorbei — egal, ob der Platz Außenspiel hat. Über die Seitenwand oder durch die Tür darf weitergespielt werden — aber nur, wenn der Platz die nötigen Bedingungen erfüllt: eine Sicherheitszone nach Regel 16. Ein verbreiteter Fehler: „Wenn der Platz eine Tür hat, darf man raus." Falsch. Voraussetzung ist nicht die Tür, sondern die Sicherheitszone.

Mit Fuß draußen schlagen. Mit einem Fuß oder Körperteil außerhalb des eigenen Feldes zu schlagen ist Punktverlust — außer wo Außenspiel zugelassen ist. Regel 13.1.p.

Der Türtrennpfosten. Der senkrechte Pfosten zwischen den Türen darf berührt und festgehalten werden — aber nur ab 0,92 Metern Höhe, und das gilt nur auf Plätzen mit zugelassenem Außenspiel. Von dieser Höhe an ist er eine neutrale Zone für alle vier Spieler. Regel 13.1.b.

Unterbrechung, Behinderung und Seitenwechsel

Ball platzt oder fremder Ball kommt rein. Mitten im Punkt geht der Ball kaputt, oder ein Ball vom Nachbarplatz rollt herein. Der Punkt wird wiederholt — aber nur, wenn sofort reklamiert wird. Wer weiterspielt, verliert das Recht darauf. Regel 10, Punkte 1.a und 1.b; Regel 10.1.e.

Behinderung. Beim gegnerischen Schmetterball ruft jemand laut „raus!", oder ein Spieler läuft dem Gegner in die Schlagbewegung. Absichtliche Behinderung kostet sofort den Punkt. Unabsichtliche Behinderung führt beim ersten Mal zur Wiederholung des Punktes — beim zweiten Mal durch dasselbe Paar ebenfalls zum Punktverlust. Regel 11. So das Regelwerk, das dafür einen Schiedsrichter voraussetzt. Ohne Schiedsrichter gibt es dafür kein geregeltes Verfahren.

Ein verwandtes Thema ist Coaching: Anweisungen sind in den Pausen erlaubt und nur von einem ordnungsgemäß akkreditierten Trainer — zwischen zwei Punkten also nicht. Bei medizinischen Auszeiten, äußeren Unterbrechungen, Spielunterbrechung oder Toilettenpausen entscheidet der Schiedsrichter. Regelwerk, Unterabschnitt CONSEJOS E INSTRUCCIONES. Das ist aber eine Frage von Turnierformat und Etikette — im Freizeitpadel ist das sowieso informell geregelt.

Seitenwechsel vergessen. Nach dem dritten Spiel fällt auf, dass niemand die Seite gewechselt hat, und es sind schon Punkte gespielt. Sofort korrigieren; alle vorher gezählten Punkte bleiben gültig. War der erste Aufschlag schon ein Fehler, bleibt nur noch ein Aufschlag. Regel 5, Punkt 3. Grundlagen: Wechsel nach jedem ungeraden Spiel (Regel 5.1), im Tiebreak nach jedem sechsten Punkt (Regel 5.2).

Der Entscheidungspunkt — Star Point und Golden Point

Es steht Einstand, und jetzt wird der Entscheidungspunkt gespielt. Die Position ist eine Frage — welche Seite nimmt an, und darf die Aufstellung geändert werden?

Seitenwahl. Das Rückschlagpaar wählt, von welcher Seite es den Entscheidungspunkt annehmen möchte — rechts oder links. Aber es darf die Positionen nicht tauschen. Im Mixed nimmt der Spieler an, der dasselbe Geschlecht hat wie der Aufschlagende. Regel 1, Método 2 und Método 3.

Star Point versus Golden Point. Star Point heißt: Bei 40:40 heißt es „Einstand 1", der nächste Punkt ist „Vorteil 1". Wer ihn verliert, spielt „Einstand 2" und „Vorteil 2". Geht auch der verloren, folgt „Einstand 3" — und dort entscheidet ein einziger Punkt, der Star Point. Jeder Vorteil kann das Spiel sofort beenden; einen „Vorteil 3" gibt es nicht. Das Paar, das den Entscheidungspunkt gewinnt, gewinnt das Spiel (Regel 1, Método 2). Golden Point heißt: bei Einstand entscheidet direkt ein einziger Punkt. Beide Methoden sind gleichrangig aufgeführt im Regelwerk — in der Praxis legt die Turnierausschreibung fest, welche Methode gespielt wird; das Regelwerk selbst sagt dazu nichts.

Was das Regelwerk nicht regelt

Es gibt Situationen auf dem Platz, über die das Regelwerk schweigt — nicht weil es unklar ist, sondern weil es absichtlich keine Aussage trifft.

Bodenlinien im Ballwechsel. Ein Ball springt hinten knapp hinter der Aufschlaglinie auf, und jemand ruft „aus". Im Ballwechsel gibt es kein „aus" auf dem Boden — die einzige Linie mit Bedeutung ist die des Aufschlagfelds (und auch dort nur beim Aufschlag). Das Regelwerk regelt den Ballwechsel durchgehend ohne Bezug zu Bodenlinien — weder erlaubend noch verbietend. Aus diesem Schweigen ergibt sich die praktische Regel: Bodenlinien zählen im Ballwechsel nicht.

Decke oder Lampe in der Halle. Ein hoher Globo touchiert in der Halle die Decke, bevor er im gegnerischen Feld aufspringt. Vor dem Aufsprung nennt das Regelwerk die Hallendecke nicht eigens. Den Fall danach regelt es ausdrücklich: Springt der Ball zuerst im gegnerischen Feld auf und trifft erst dann Decke oder Beleuchtung, ist die Rückgabe korrekt (Regel 14, Buchstabe d). Und es regelt allgemein, dass ein Ball, der ohne vorherigen Aufsprung einen platzfremden Gegenstand trifft, der nicht auf dem Boden der Gegenseite liegt, den Punkt kostet (Regel 13, Buchstabe g). Dass eine Hallendecke ein solcher Gegenstand ist, ist unsere Folgerung, keine ausgeschriebene Hallenregel — verbindlich ist im Zweifel die Hallenordnung oder die Turnierausschreibung.

Ohne Schiedsrichter: Wer entscheidet? Das Regelwerk weist jede Streitentscheidung einem Schiedsrichter zu — vom Einspruch gegen einen Aufschlag (Regel 10.1.e/f) über Behinderung (Regel 11) bis zu Fouls und Verhalten (Regel 2.1, 4.2). Ein Verfahren für Spiele ohne Schiedsrichter enthält es nicht. Das ist nicht ärgerlich — es ist eigentlich die ehrlichste Stelle des ganzen Reglements. Die meistdiskutierte Situation im Freizeitpadel ist darin schlicht nicht geregelt. Was üblicherweise empfohlen wird (im Zweifel wiederholen, im Zweifel für den Gegner), ist Platzetikette, nicht Regel.

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Häufige Fragen

Darf man den Aufschlag im Padel volley nehmen?
Nein — der Aufschlag muss erst aufspringen, und wer ihn vorher mit dem Schläger berührt, verliert den Punkt an den Aufschläger. → Regel 8.
Was passiert, wenn der Aufschlag den Gegner trifft?
Das kommt drauf an. Trifft er den Rückschläger vor dem Aufsprung, ist es Punkt für den Aufschläger. Hat der Aufschlag vorher das Netz berührt, wird stattdessen wiederholt. → Regel 8 und Regel 9.
Ist der Ball noch im Spiel, wenn er ins Gitter geht?
Kommt drauf an, wann und wo. Nach dem Aufsprung auf der eigenen Seite ja. Beim Aufschlag vor dem zweiten Aufsprung nein. Nach dem eigenen Schlag ins eigene Gitter ist der Punkt weg. → Regel 12.3, 7.1.e und 13.1.l.
Darf man im Padel aus dem Platz laufen und den Ball zurückspielen?
Nur über die Seitenwand oder durch die Tür, und nur wenn der Platz die nötigen Bedingungen hat. Über die Rückwand ist der Punkt auf jedem Platz sofort vorbei. → Regel 16.
Was passiert, wenn beide Partner gleichzeitig den Ball schlagen?
Punkt verloren — außer einer trifft den Ball und der andere nur den Schläger des Partners. → Regel 13.1.o.
Was passiert, wenn mir der Schläger aus der Hand fällt?
Der Punkt ist sofort verloren, auch wenn der Schlag gut war. → Regel 13.1.r.
Wer nimmt beim Golden Point auf welcher Seite an?
Das Rückschlagpaar wählt die Seite; die Positionen dürfen aber nicht getauscht werden. Im Mixed nimmt der Spieler an, der dasselbe Geschlecht wie der Aufschlagende hat. → Regel 1.
Wir haben den Seitenwechsel vergessen — zählen die Punkte?
Ja, alle vorher gezählten Punkte bleiben gültig; korrigiert wird, sobald es auffällt. → Regel 5.