Was Mexicano anders macht

Die Tabelle bildet die PaarungenIn einer Vierergruppe spielt Rang 1 mit Rang 4 gegen Rang 2 und Rang 3. Danach folgt die nächste Vierergruppe.Plätze 1–4 der Tabelle12341 + 4 ↔ 2 + 3
Die Tabelle bildet die PaarungenIn einer Vierergruppe spielt Rang 1 mit Rang 4 gegen Rang 2 und Rang 3. Danach folgt die nächste Vierergruppe.

Mexicano funktioniert wie Americano — mit einem entscheidenden Unterschied: Die Paarungen werden nicht vorab festgelegt, sondern nach jeder Runde neu berechnet. Grundlage ist der aktuelle Tabellenstand.

Nach der ersten Runde steht eine vorläufige Rangliste. Für die zweite Runde werden die Spieler danach sortiert: Der Führende spielt mit dem Vierten gegen den Zweiten und Dritten. Die nächsten vier bilden die zweite Partie, und so weiter.

Der Effekt: Wer gut spielt, trifft auf immer stärkere Gegner. Wer Schwierigkeiten hat, landet bei Leuten auf ähnlichem Niveau. Die Partien werden über den Abend hinweg enger, statt auseinanderzudriften.

Wann Mexicano die bessere Wahl ist

SituationEmpfehlung
Alle etwa gleich starkAmericano — einfacher, gleiches Ergebnis
Große NiveauunterschiedeMexicano
Anfänger und Fortgeschrittene gemischtMexicano
Feste Paare gewünschtTeam Americano
Es soll ein klarer Sieger herK.-o.-Turnier

Der Ablauf Runde für Runde

Erst Ergebnis, dann nächste RundeNach jeder Runde werden Ergebnisse eingetragen, die Tabelle aktualisiert und erst danach die neuen Paarungen berechnet.ErgebnisTabellePaarungen
Erst Ergebnis, dann nächste RundeNach jeder Runde werden Ergebnisse eingetragen, die Tabelle aktualisiert und erst danach die neuen Paarungen berechnet.

Weil jede Runde vom Ergebnis der vorherigen abhängt, lässt sich ein Mexicano nicht im Voraus ausdrucken. Der Plan entsteht während des Spielens — das ist der Preis für die bessere Durchmischung.

Wie viele Partien gleichzeitig?

SpielerPartien je RundePausierende
410
612
820
1022
1230
1640

Spielerzahlen, die durch vier teilbar sind, funktionieren am saubersten — dann pausiert niemand. Bei sechs oder zehn Personen setzen jede Runde zwei aus; der Turnierplaner verteilt diese Pausen gleichmäßig.

Ein Durchgang, konkret durchgerechnet

Acht Personen, ein Court, Spiel auf 21 Punkte. So entsteht die zweite Runde aus der ersten:

Nach Runde 1 steht diese Tabelle:

PlatzNamePunkte
1Lena21
2Ben21
3Mia18
4Noah18
5Ava14
6Tom14
7Jan9
8Kim9

Runde 2 wird daraus gebildet. Die ersten vier spielen gegeneinander, die zweiten vier ebenso — jeweils nach dem Muster Erster und Vierter gegen Zweiter und Dritter:

Der Führende bekommt also den schwächsten der Spitzengruppe als Partner — das gleicht innerhalb der Gruppe aus. Gleichzeitig treffen die Plätze 1 bis 4 nur aufeinander, ebenso die Plätze 5 bis 8. Über mehrere Runden führt das dazu, dass sich zwei bis vier Leistungsgruppen herausbilden, in denen die Partien deutlich enger werden.

Bei nur einem Court spielen die Gruppen nacheinander. Der Effekt ist derselbe, der Abend dauert nur doppelt so lange. Mit zwei Courts laufen beide Partien gleichzeitig — das ist die übliche Aufstellung für acht Personen.

Die Schwäche des Formats

Zwei Punkte, die man kennen sollte:

Spielplan in einer Minute Namen eintragen, Format wählen, fertig. Kostenlos, ohne Konto, funktioniert auch ohne Empfang. Zum Turnierplaner →

Häufige Fragen

Kann man mitten im Turnier von Americano auf Mexicano wechseln?
Nicht sinnvoll. Die Formate zählen zwar gleich, aber die bereits gespielten Paarungen passen nicht zur Mexicano-Logik. Besser ist ein neuer Durchgang.
Wie viele Runden sind sinnvoll?
Mindestens sechs, damit sich die Tabelle einpendeln kann. Bei weniger Runden wirkt sich eine unglückliche erste Runde zu stark aus.
Sieht man während des Spiels schon die Tabelle?
Ja. Nach jeder eingetragenen Partie aktualisiert sich die Rangliste sofort — sie ist gleichzeitig die Grundlage für die nächste Runde.
Funktioniert Mexicano mit ungerader Spielerzahl?
Ja, dann pausieren jede Runde entsprechend viele Personen. Wichtig ist nur, dass die Pausen gleichmäßig verteilt werden.
Geht Mexicano auch zu viert?
Starten kann man ab vier Spielern — richtig zur Geltung kommt die Paarungslogik aber erst ab acht, weil sich dann zwei oder mehr Leistungsgruppen bilden, die enger gegeneinander spielen. Zu viert oder zu sechst ist Americano die bessere Wahl: Dort spielt jeder mit jedem, ohne dass sich die Paarungen an der Tabelle festbeißen.